Vor einer ganzen Weile habe ich dieses Buch gelesen und mich auch auf Instagram hierzu geäußert. Interessanterweise hab ich mich von dem Buch gleichermaßen angezogen und abgestoßen gefühlt. Direkt vorweg: "Mörderinnen" ist nicht ohne, denn dem Leser werden reale Mordfälle geschildert. Das Buch ist von dem ehemaligen Strafverteidiger Veikko Bartel geschrieben und stellt vier Fälle vor, in denen ausschließlich Frauen töten. Die Taten, Motive und Täterinnnen sind durchweg sehr unterschiedlich und ähneln sich schließlich nur in ihrem Ergebnis, dem Mord. Meine Meinung: Es fiel mir während und nach dem Lesen sehr schwer, mich in Bezug auf das Buch zu positionieren, da die Tatsache, dass es um echte Verbrechen und echte Opfer geht, mir ziemlichen Respekt einflößt und mich auch immer wieder dazu veranlasst hat, das Buch wegzulegen. Aber kaum hatte ich es eine Weile nicht in der Hand gehabt, musste ich auch schon weiter lesen. Ich war beim Lesen sehr aufgewühlt und durchl...
Noch im letzten Jahr habe ich dieses Buch angefangen und ziemlich genau bis zur Hälfte gelesen. Von dem bis dahin Gelesenen war ich so wenig begeistert, dass ich sogar überlegt habe, es abzubrechen. Etwa einen Monat später hab ich mich dann doch an den Rest gemacht und es hat mir ziemlich gut gefallen. Woran das gelegen hat und worums in dem Buch geht erfahrt ihr jetzt: Die Protagonistin Tiffy ist in ihren zwanzigern, lebt in London und arbeitet in einem Verlag, der sich DIY, Basteln und ähnlichem verschrieben hat. Nach der Trennung von ihrem Exfreund Justin, bei dem sie zu Beginn der Geschichte sogar noch wohnt, braucht sie eine neue Bleibe. Die Mietpreise in London sind jedoch, wie zu erwarten, sehr hoch und das Gehalt von Tiffy eher lausig. Auf ihrer Suche trifft sie auf das Angebot von Leon , dem zweiten Protagonisten sozusagen, der nachts als Pfleger in einem Hospiz arbeitet. Seine Freundin Kay ist zunächst nicht von der Idee begeistert, dass Tiffy die Wohnung nachts un...